ext_294344 (
ivana82.livejournal.com) wrote in
fellowshippers2004-11-29 01:58 pm
(no subject)
inspired by
faked_goddess example i decided to post a german fic, too.
and i again would like to ask for people who are interested in a german LOTRPS community, because i don't think there is one already and it would be an interesting thing, at least to me. or maybe we could make it not only a german community, but a more general one for non-english fics, so people could write in their native language.
it would be great if you leave a note when you're interested, and we could see where that leads us.
Title: Ein Morgen (A Morning)
Pairing: EW/DM
Author: ivana82
Rating: PG-13 i'd say, but i never rated anything before, so i'm not sure
Summary: elijah can't sleep
Feedback: yes please
Disclaimer: it's all lies.
A/N: this is the first piece of fanfiction i ever wrote, and it's in german, because my english sucks majorly. i hope someone likes this, but then again i'm quite nervous about it.
oh and i don't have a beta yet...
Die ganze Nacht über liege ich wach, starre angestrengt ins Dunkel des Zimmers, versuche, die grauen Schemen als die mir vertraute Einrichtung zu erkennen, lausche den wenigen Klängen, die durch das halboffene Fenster dringen, höre so angestrengt hin, bis mir schon allein das Rascheln des Kopfkissen ohrenbetäubend vorkommt. Es ist kaum zu glauben, wie leise LA bei Nacht sein kann.
Wach liege ich also, bis Dom -endlich- um 5 in der Frühe aufsteht und begleitet vom Geräusch nackter Füße auf glatten Platten ("Lij, lass uns Schwarze nehmen. Meinst du, irgendjemand von uns Beiden ist in der Lage dazu, weiße Platten sauber zu halten?") im Bad verschwindet. Ich spitze meine Ohren immer noch, beginne aber endlich, mich zu entspannen, höre zu, wie er im Badezimmer nebenan den Wasserhahn laufen lässt. Ich höre das Schrubben einer Zahnbürste, eine Spülung, die Dusche, ein ständiges Räuspern - ich rauche auch, Herrgott, aber so höre ich mich morgens nicht an. Jeden einzelnen Handgriff, den er im Bad macht, höre ich, und hinter meinen geschlossenen Augen laufen bewegte Bilder ab, denn gesehen habe ich dieses morgendliche Schauspiel schon hundertmal und öfter.
Bis mir dann plötzlich einfällt, dass er nie das Bad nebenan -drei Schritte über den Flur, die Hand immer rechts am kleinen Beistellschrank, um sich nicht zu verlieren- benutzt, sondern das im Erdgeschoss, denn wie kann ich ihm nah sein, wenn er nicht weit genug von mir entfernt sein kann?
Das Bett ist mit einem Mal elend warm, die falsche Behaglichkeit ekelt mich an, und fast panisch strample ich die Bettdecke von mir und genieße die zehn Sekunden Kühle auf der nackten Haut, die aber sofort wieder umschlägt in widerlich warme Luft. Nicht mehr lange und die ersten Sonnenstrahlen werden durch das Fenster ins Zimmer dringen und diese Nacht endgültig beenden. Ob ich mich darauf freue oder es fürchte, das kann ich wirklich nicht sagen.
Der Sommer ist zwar fast vorbei, aber immer noch warm, zu heiß, und ich bin es leid. Warum lebe ich in dieser Stadt, wenn ich doch nur jeden Tag aufpassen muss, meine Blässe nicht zu ruinieren?
Kopfschmerzen habe ich. Schon die ganze verdammte Nacht über.
Der Schmerz hat erst ganz leise und vorsichtig gegen das Innere meiner Schädeldecke angeklopft, als wir schlafen gingen, wurde dann schlimmer über meine Versuche, Dom zu berühren und seine Zurückweisung, wurde noch übler durch meine Enttäuschung, und explodierte schließlich in einem riesigen, hässlichen Feuerwerk, als er sich wegdrehte und mir den Rücken zuwand. Ich hatte versucht, seinen Oberarm zu streicheln und ein abfälliges Grunzen geerntet.
Noch weiter entwickelt hat sich das Dröhnen im Kopf dann in den zwei Stunden, in denen ich seinen Rücken anstarrte, und dann in den weiteren fünf Stunden, in denen ich ebenfalls wach lag und versuchte, Doms Geruch zu ignorieren. Die Wärme, die von seiner Haut ausging. Und vor allem die Überlegung, warum da dieses fremde T-Shirt auf dem Nachttisch liegt, das noch nicht da war, als ich heute Morgen das Haus verließ.
Jetzt knirscht die Treppe unter dem Gewicht von Schritten und er kommt zurück ins Zimmer, ohne Licht zu machen. Riesengroß kommt er mir vor, wie er vor dem Bett steht, obwohl er nur diese berüchtigten wenigen Zentimeter größer ist als ich. Er riecht nach Dusche und Frische und Dom, steht da in seinen zerschlissenen Jeans und seinem Lieblingsshirt, und fummelt gedankenverloren am Lederband um sein Handgelenk. Ich habe keine Ahnung, was er will, denn er sagt kein Wort, und ich bin nicht mal sicher, ob er weiß, dass ich wach bin, oder ob er sehen kann, dass meine Augen offen sind.
Als das Schweigen zu groß wird, bitte ich ihn um eine Schmerztablette und er verschwindet wieder, um eine Minute später mit zwei Tabletten und einem Glas Wasser zurückzukommen.
"Du hättest mich auch wecken können, warum hast du das nicht früher gesagt?"
Drei Mal darfst du raten.
Er geht leise ohne die Tür hinter sich zuzuziehen.
"Ich liebe dich", denke ich, sage es aber nicht, und falle zurück in meinen Dämmerzustand.
and i again would like to ask for people who are interested in a german LOTRPS community, because i don't think there is one already and it would be an interesting thing, at least to me. or maybe we could make it not only a german community, but a more general one for non-english fics, so people could write in their native language.
it would be great if you leave a note when you're interested, and we could see where that leads us.
Title: Ein Morgen (A Morning)
Pairing: EW/DM
Author: ivana82
Rating: PG-13 i'd say, but i never rated anything before, so i'm not sure
Summary: elijah can't sleep
Feedback: yes please
Disclaimer: it's all lies.
A/N: this is the first piece of fanfiction i ever wrote, and it's in german, because my english sucks majorly. i hope someone likes this, but then again i'm quite nervous about it.
oh and i don't have a beta yet...
Die ganze Nacht über liege ich wach, starre angestrengt ins Dunkel des Zimmers, versuche, die grauen Schemen als die mir vertraute Einrichtung zu erkennen, lausche den wenigen Klängen, die durch das halboffene Fenster dringen, höre so angestrengt hin, bis mir schon allein das Rascheln des Kopfkissen ohrenbetäubend vorkommt. Es ist kaum zu glauben, wie leise LA bei Nacht sein kann.
Wach liege ich also, bis Dom -endlich- um 5 in der Frühe aufsteht und begleitet vom Geräusch nackter Füße auf glatten Platten ("Lij, lass uns Schwarze nehmen. Meinst du, irgendjemand von uns Beiden ist in der Lage dazu, weiße Platten sauber zu halten?") im Bad verschwindet. Ich spitze meine Ohren immer noch, beginne aber endlich, mich zu entspannen, höre zu, wie er im Badezimmer nebenan den Wasserhahn laufen lässt. Ich höre das Schrubben einer Zahnbürste, eine Spülung, die Dusche, ein ständiges Räuspern - ich rauche auch, Herrgott, aber so höre ich mich morgens nicht an. Jeden einzelnen Handgriff, den er im Bad macht, höre ich, und hinter meinen geschlossenen Augen laufen bewegte Bilder ab, denn gesehen habe ich dieses morgendliche Schauspiel schon hundertmal und öfter.
Bis mir dann plötzlich einfällt, dass er nie das Bad nebenan -drei Schritte über den Flur, die Hand immer rechts am kleinen Beistellschrank, um sich nicht zu verlieren- benutzt, sondern das im Erdgeschoss, denn wie kann ich ihm nah sein, wenn er nicht weit genug von mir entfernt sein kann?
Das Bett ist mit einem Mal elend warm, die falsche Behaglichkeit ekelt mich an, und fast panisch strample ich die Bettdecke von mir und genieße die zehn Sekunden Kühle auf der nackten Haut, die aber sofort wieder umschlägt in widerlich warme Luft. Nicht mehr lange und die ersten Sonnenstrahlen werden durch das Fenster ins Zimmer dringen und diese Nacht endgültig beenden. Ob ich mich darauf freue oder es fürchte, das kann ich wirklich nicht sagen.
Der Sommer ist zwar fast vorbei, aber immer noch warm, zu heiß, und ich bin es leid. Warum lebe ich in dieser Stadt, wenn ich doch nur jeden Tag aufpassen muss, meine Blässe nicht zu ruinieren?
Kopfschmerzen habe ich. Schon die ganze verdammte Nacht über.
Der Schmerz hat erst ganz leise und vorsichtig gegen das Innere meiner Schädeldecke angeklopft, als wir schlafen gingen, wurde dann schlimmer über meine Versuche, Dom zu berühren und seine Zurückweisung, wurde noch übler durch meine Enttäuschung, und explodierte schließlich in einem riesigen, hässlichen Feuerwerk, als er sich wegdrehte und mir den Rücken zuwand. Ich hatte versucht, seinen Oberarm zu streicheln und ein abfälliges Grunzen geerntet.
Noch weiter entwickelt hat sich das Dröhnen im Kopf dann in den zwei Stunden, in denen ich seinen Rücken anstarrte, und dann in den weiteren fünf Stunden, in denen ich ebenfalls wach lag und versuchte, Doms Geruch zu ignorieren. Die Wärme, die von seiner Haut ausging. Und vor allem die Überlegung, warum da dieses fremde T-Shirt auf dem Nachttisch liegt, das noch nicht da war, als ich heute Morgen das Haus verließ.
Jetzt knirscht die Treppe unter dem Gewicht von Schritten und er kommt zurück ins Zimmer, ohne Licht zu machen. Riesengroß kommt er mir vor, wie er vor dem Bett steht, obwohl er nur diese berüchtigten wenigen Zentimeter größer ist als ich. Er riecht nach Dusche und Frische und Dom, steht da in seinen zerschlissenen Jeans und seinem Lieblingsshirt, und fummelt gedankenverloren am Lederband um sein Handgelenk. Ich habe keine Ahnung, was er will, denn er sagt kein Wort, und ich bin nicht mal sicher, ob er weiß, dass ich wach bin, oder ob er sehen kann, dass meine Augen offen sind.
Als das Schweigen zu groß wird, bitte ich ihn um eine Schmerztablette und er verschwindet wieder, um eine Minute später mit zwei Tabletten und einem Glas Wasser zurückzukommen.
"Du hättest mich auch wecken können, warum hast du das nicht früher gesagt?"
Drei Mal darfst du raten.
Er geht leise ohne die Tür hinter sich zuzuziehen.
"Ich liebe dich", denke ich, sage es aber nicht, und falle zurück in meinen Dämmerzustand.

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